
Kunsthaus, Zürich

Das Kunsthaus Zürich hat mit dem von David Chipperfield entworfenen Erweiterungsbau seine Ausstellungsfläche verdoppelt und zugleich neue räumliche Qualitäten geschaffen. Der markante Neubau stärkt mit seiner Präsenz die städtebauliche Wirkung. Seine formale Klarheit sowie die plastische Ausarbeitung der Fassade werden bereits im Aussenraum durch eine präzise Lichtinszenierung hervorgehoben.
Im Inneren gewährleistet eine fein abgestimmte Lichtarchitektur in Foyer, repräsentativen Bereichen, Erschliessungszonen und Garderoben eine durchgängige visuelle Kontinuität, klare Orientierung und eine hohe Aufenthaltsqualität. Im Einklang mit der puristischen Materialität des Sichtbetons kommt ein konsistenter Typus von Tiefstrahlern zum Einsatz; das eigens entwickelte Gehäuse aus unbehandeltem Aluminium fügt sich präzise in die architektonische Klarheit des Raums ein. Darüber hinaus trägt das Lichtkonzept wesentlich zur Erreichung der Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft bei.




Kontakt
Zusammenarbeit + Partner
Juliet Haller, Amt für Städtebau, Zürich


